In der Nacht von Mitwoch auf Donnerstag verunglückte in Mittelstenahe ein mit 32.000 Litern Diesel beladener Tanklastzug bei dem Versuch, einem Tier auszuweichen, geriet auf den Seitenstreifen, streifte mehrere Bäume, prallte schließlich an einem Baum ab und kippte schließlich in den Graben.
Die Tankkammern des Sattelzuges blieben unbeschädigt, lediglich ausdem Domdeckel trat eine geringe Menge Diesel aus, die aber von den alarmierten Feuerwehren aufgefangen werden konnte.
Bevor die Bergung durchgeführt werden konnte, mussten alle fünf Tankkammern entleert werden. Hierzu wurden die einzelnen Kammern angebohrt, der Diesel abgepumpt und provisorisch verschlossen. Im Vorfeld wurden dazu eiligst speziell geformte Bleche angefertigt, die mit einer extra hergerichteten Halterung auf die Löcher geschraubt wurden.


Zum Einsatz kamen ein 60to- und ein 160to-Kran inkl. Ballast, ein Bergungs- und Abschleppfahrzeug, ein Werkstatt- und Gerätewagen und ein mobiler Flutlichmast zur Ausleuchtung der Unfallstelle.
Das verunglückte Fahrzeug wurde mit beiden Kränen gedreht und aus dem Graben und wieder zurück auf die Straße gehoben. Im Anschluss wurden die Zugmaschine und der Auflieger nach Bremervörde überführt.
Aufgrund des hohen Aufwandes, der zum Abpumpen des Diesels und Sicherung des Erdreiches vor ausströmendem Kraftstoff, nahm die Bergung insgesamt ca. 14 Stunden in Anspruch.










